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Kirsten Bitterroff

Im Frühjahr 1964 wird Kirsten geboren. Sie ist Berlinerin und entstammt einer literarisch und musisch stark ambitionierten Familie. Schon in der Schulzeit finden musikalische Begabung und künstlerisches Geschick besondere Erwähnung.

Ihre erste Spiegelreflexkamera ersteht Kirsten mit 18. Eine Zeit innerer und äußerer Reisen beginnt. Musikprojekte und die Berührung mit Kulturen anderer Länder prägen ein Lebensgefühl, das seinen Ausdruck immer deutlicher in der Fotografie findet. In Kirstens Aufnahmen - vornehmlich Landschaftsbildern - scheinen sich bisweilen Farbe und Licht zu hintergründigen und surreal anmutenden Stimmungen in einer ganz besonderen Atmosphäre zu verdichten.

Um die Zeit des Mauerfalls bringt Kirsten ihre Kinder zur Welt. Sie unterbricht die landschaftsfotografische Arbeit in einer Lebensphase, in der sie sich als Frau und Mutter behaupten muss. In dieser Zeit sammelt sie Erfahrungen in der Porträt- und Milieufotografie.

Mit der wachsenden Selbständigkeit ihrer Kinder beginnt Kirsten, das Umland Berlins und insbesondere den stillen Charme der Uckermark durch das Auge der Kamera zu betrachten. Auch Reisen zu befreundeten Künstlern in andere Teile der Erde werden wieder möglich. Besonders von der beeindruckenden Natur Neuseelands ist Kirsten stark inspiriert, und so erweitert sie stetig ihr fotografisches Repertoire. Über ihre Arbeiten sagt sie: "Die Natur selbst schafft in ihrem Werden und Vergehen veränderliche und unwiederbringliche Kompositionen, die ich mit der Kamera festhalte. Wäre ich Dichterin, würde ich versuchen, die Ganzheit des Moments in einem Haiku zu beschreiben. Mit meinen Bildern möchte ich solche Momente für den Betrachter spürbar machen." Kirsten fotografiert inzwischen ausschließlich digital.