Links

Fotos Peru

Peru Bilder

Fotos aus Peru - Südamerika Bilder - Anden Fotografie - Fotos aus dem Reich der Inkas

Peru erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 1.285.000 km² (496,190 mi²), welche es zum zwanzigstgrößten Land der Welt macht. Es gibt eine große Vielfalt von geografischen Regionen im Land: das hohe Altiplano-Tal zwischen den westlichen und östlichen Anden, dem Regenwald des Amazonas, der Wüstenregion entlang des Pazifischen Ozeans und der Atacama-Wüste, dem trockensten Ort der Erde. Im Süden, in der Puno-Region von Peru, teilen sich Peru und Bolivien den Titicacasee. Besonders zu erwähnen sind die auf den Fotos gezeigten vollkommen von Tortora-Schilf gemachten Uros Floating-Inseln. Die Indios, welche dort leben, bauen ihre Häuser aus diesem Schilf ebenso wie die berühmten Tortora-Boote. Die Taquile-Insel im Titicacasee, ein anderer interessanter Ort, ist besonders dadurch gekennzeichnet, dass sich die Einwohner dort mit Damenkleidern kleiden, welche die Spanier vor Jahrhunderten einführten.

Lamas und Alpakas sind Tiere, die in den Hochgebirgen und dem Altiplano von Peru leben können, und von den lokalen Bauern hauptsächlich wegen der Wolle gezüchtet werden. Lamas können nur 24 kg tragen und sind deswegen nicht für Transport geeignet.

Drei Sprachen werden in Peru gesprochen. Spanisch ist die Amtssprache, aber Quechua, was die Sprache der Inkas war, wird verbreitet gesprochen, wie auch Aymara.

Peru wurde vor über 20.000 Jahren besiedelt. Überreste der alten Kultur, der Pukara Kultur, können überhall gefunden werden. Allerdings waren es die Inkas, die das größte Reich in der vorkolumbianischen Zeit schufen, die Fotos zeigen auch, dass nur Überreste der Inka-Kultur erhalten sind. Cusco war ihre Hauptstadt. Der höchste Gott der Inkas war der Gott Inti, auch Sonnengott genannt. Die Inkas errichteten in ihrem Reich ein beeindruckendes Transportsystem.

Eines der bekanntesten von den Inkas hinterlassenen Denkmäler ist Machu Picchu, welches sich hoch in den Bergen über dem Fluss Urubamba, 70 km (44 mi) nordwestlich von Cusco befindet. Es wurde nur für eine sehr kurze Zeit bewohnt und war vergessen bis der Amerikaner Hiram Bingham es im Jahre 1911 wieder wiederentdeckte und es berühmt machte. Um dorthin zu gelangen, muss man am Corao-Tal und dem Tal der Inkas vorbeigehen.

In Cusco selbst kann man viele der spanischen Gebäude aus der Kolonialzeit fotografieren, die auf alten Gründungen der Inka errichtet wurden. Die Präzision des Mauerwerks, das die Inkas zurückließen, ist absolut erstaunlich. Die riesigen Felsblöcke und Steine haben eine Passgenauigkeit, dass keine Rasierklinge zwischen ihnen hindurchgeht. Sie benutzten keinen Mörtel. Diese Inkabauwerke überlebten die Erdbeben und andere natürliche Katastrophen weit aus besser, als die später errichteten Bauwerke spanischer Architektur. Andere großartige Ruinen der Inka können bei Racqui und Ollantaytambo besichtigt werden.

Cusco ist heute eine stattliche an kolonialer Architektur, wie das Compania de Jesus und das Convento de su Merced reiche Stadt. Außerhalb von Cusco, in Andahuaylillas, befindet sich die prächtig ausgestaltete Kirche San Pedro. Einige diese Bauwerke sind auf den Fotos abgebildet.

Die Spanier unter Francisco Pizarro wurden von den Reichtümern an Gold und Silber in Peru angezogen, von denen sie gehört hatten. Sie nutzten den Vorteil aus einem Bürgerkrieg unter den Inkas, überlisteten ihre Könige und beanspruchten Peru für Spanien im Jahre 1532. Nach einem unter den Spaniern zwischen rivalisierenden Fraktionen geführten kurzen Bürgerkrieg, der mit der Schlacht von Las Salinas endete, wurde ein  Friedensvertrag in La Paz, der heutigen Hauptstadt von Bolivien unterzeichnet. Eine große Anzahl der lokalen indischen Bevölkerung starb, weil ihr Immunsystem den eingeschleppten Krankheiten Spanier nichts entgegenzusetzen hatte.

Peru gewann seine Unabhängigkeit von Spanien im Jahre 1821 nach langen militärischen Auseinandersetzungen, unter anderem von Simon Bolivar, zurück.